Fassade | Lichtkunst

Zumtobel – Kunsthaus Bregenz – Keith Sonnier

Durch den New Yorker Künstler Keith Sonnier wurde die Glasfassade des Kunsthauses Bregenz selbst zum weit sichtbaren Objekt gewandelt. Den Gedanken, die Fassaden des Kunsthauses als Medium zu nutzen, stammt vom künstlerischen Direktor des Kunsthauses, Edelbert Köb. Das Ziel ist eine Installation, die das Kunsthaus wie ein überdimensionales Farbdisplay erscheinen lässt. Eine überdimensionale “400″, verteilt auf drei Fassadenseiten, soll als Symbol für die Zeit gelten, in der die Römer es sich in Bregenz gemütlich machten.

Die LightLife kümmerte sich um die Realisierung der Sonderbeleuchtungsanlagen. Die einzelnen ”Digits” wurden aus bis zu sechs einzelnen Feuchtraumleuchten gefertigt und Jürg Zumtobel stellte die ca. 600 benötigten Leuchten und Vorschaltgeräte zur Verfügung. Die Montage der Leuchten in bis zu dreißig Metern Höhe sowie die Arbeit des “Verdrahtens” der Leuchten stellten eine besondere Herausforderung dar. Für die Montage in den vier Fassadenseiten wurde in Absprache mit dem Künstler für jede Seite ein eigener Verdrahtungsplan erstellt.

Entwurf

Keith Sonnier, Edelbert Köb

Realisation

Lightlife, Jürg Zumtobel

Programmierung & Installation

Lightlife