Kölner RheinEnergie erhöht massiv den Strompreis

Seit Inbetriebnahme unserer Solaranlage sind wir ja einige positive Überraschungen gewöhnt. Doch die aktuelle Stromrechnung aus dem Hause RheinEnergie lässt uns staunen.

Hatten wir in der Vergangenheit nur das Problem, dass wir nicht wussten wohin mit dem ganzen selbstgemachten Biostrom, müssen wir nun noch darüber nachdenken was wir mit dem ganzen Geld machen, welches uns die RheinEnergie überweist.

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Hatten wir im Zeitraum Juni 2012 bis Juni 2013 noch einen Bedarf von 17.800 kWh im Jahr, konnte dieser mit der Installation der Solaranlage im August 2013 auf nur noch 5.338 kWh gesenkt werden.

Da die Photovoltaikanlage nicht das ganze Jahr in Betrieb war, sollte eigentlich eine weitere Senkung des Fremdenergiebedarfs zu erwarten sein. Wir lagen richtig! Die aktuellste Rechnung weist einen Jahresbedarf von nur noch 160 kWh auf.

Die RheinEnergie erstattet uns dieses Jahr also netto 1.511,30 Euro unsrer geleisteten Vorauszahlungen. Im Gegenzug erhöht sich unser Strompreis gewaltig. Von 22,90 auf 37,49 Ct./kWh, was einer moderaten Steigerung um 63,71% entspricht.

Trotz Elektroauto, mit dem wir im letzten Jahr gute 16.000 km gefahren sind, konnten wir unseren Strombedarf massiv senken. Von 17.800 kWh, ohne Solaranlage, auf nun schlanke 160 kWh im Jahr. Eine Senkung der Stromkosten um 99,10%. Oder finanziell dargestellt, von netto 4.076,20 auf netto 98,07 Euro jährlich.

Alarmglocken?

Jetzt wissen wir ja, dass selbstgemachter Strom nicht nur umweltpolitisch sinnvoll ist, sondern mit ca. 11 Cent/kWh auch ausgesprochen preiswert ist. Jeder Geschäftsführer der sich noch nicht näher mit dem Thema beschäftigt hat, handelt kaufmännisch verantwortungslos.

Aus technischer Perspektive betrachtet, müssen wir aber zugeben, dass eine derart hohe Einsparung nicht möglich ist. Da muss sich die Rheinenergie vertan haben. Machen wir uns also auf Fehlersuche.

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In der Detailansicht wurde der Fehler dann schnell ersichtlich. Die RheinEnergie hat den Zählwerksfaktor (ZWF) mit 1 dargestellt, richtig wäre Faktor 50.

Also nicht 348 – 188 = 160 kWh, sondern 160 * 50 = 8000 kWh. Macht bei 22,90 Cent die Kilowattstunde exakt 1.832,- Euro, und somit leider eine Nachzahlung von 204,- Euro.

Wäre schon spannend zu erfahren, ob die RheinEnergie den Abrechnungsfehler ohne unseren Hinweis jemals bemerkt hätte, aber so sind wir ehrlich geblieben.

Und die Solaranlage? Statt 17.800 kWh ohne Elektroauto, auf 8.000 kWh im Jahr, inklusive Strom tanken für 16.000 km purer Fahrfreude mit unserem Smart Electric Drive.

Macht eine Reduzierung der Kosten für Strom um 55% jedes Jahr. Das kann sich doch sehen lassen!

Über den Autor

Antonius Quodt ist der kreative Kopf und Geschäftsführer der LightLife Gesellschaft für audiovisuelle Erlebnisse mbH in Köln, Berlin und Wien.

  • Erhebliche Reduzierung der Betriebskosten durch Erneuerbare Energie und Elektromobilität
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  • 66.666 km sowie die Freude darüber, bereits vor Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben
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  • Visueller Reichweiten-Extender für smart electric drive
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