Immer dieses Unverständnis bei der Energiewende
Licht- und Mediendesign in der Architektur. Planung und Realisation.
Lichtdesign, Architectural Lighting Design, Medienfassaden, Erneuerbare Energien, LED-Technik, Lichtkunst
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Immer dieses Unverständnis bei der Energiewende

Immer dieses Unverständnis bei der Energiewende

Noch nicht einmal Mitte Februar… Als Betreiber einer Photovoltaikanlage sorgen wir uns schon jetzt, was wir mit dem ganzen, für uns überflüssigen, aber produzierten Solarstrom anstellen sollen.

Der Sommer kommt… und das an einem Freitag den 13., was wir natürlich feierlich auf unserer Facebook-Seite verkündeten:

LightLife_Solar_13_02_15

„Heute lieferte unsere Solaranlage bereits 38,71 kWh…

Für Nichttechniker… Damit könnte man 967 Stück konventionelle 40 Watt Glühbirnen ganze 10 Stunden leuchten lassen.

Übrigens… Die klassische 40 Watt-Glühbirne lässt sich bei gleicher Lichtqualität durch eine 6 Watt LED-Glühbirne ersetzen, womit dann 6.451 LED-Leuchten 10 Stunden leuchten können.

Wer zuhause nicht so viele Leuchten hat, dem sei ein smart electric drive empfohlen. Der lässt sich mit 38,71 kWh gute 2,19 Mal volltanken, womit dann je nach Fahrweise und Außentemperatur 318 km gefahren werden können.

Wirklich nicht schlecht für einen Tag Mitte Februar…“

Und wie das bei Facebook so ist, werden unsere Beiträge mit einem „Gefällt mir“ belohnt, oder gar mit kritischen Kommentaren versehen. So auch bei diesem Beitrag:

Aber leider scheint selten die Sonne wenn man das Licht anmachen muss….“

Natürlich lassen wir derartige Anmerkungen nicht unkommentiert:

„Wohl wahr… Ausnahme: Man muss in den Keller… Übrigens ein guter Ort für Batteriespeicher, die derartige Problemchen lösen. Ist so ähnlich wie bei der Fernbedienung vom Fernseher. Da muss man ja auch nicht mehr zum Umschalten aufstehen… Und sollte der nicht reichen, nutzt man halt einen der Firmenwagen als Speicher… Die stehen ja nachts in der Regel vor der Tür…“

Es ist wirklich erstaunlich, dass neben den ignoranten Stadtwerken Brühl, von vielen Menschen noch nicht verstanden wurde, wie einfach man selbst etwas bewegen kann um diese Welt auch energetisch ein wenig attraktiver zu gestalten.

Aber die Kritik ist ja grundsätzlich nicht ganz unberechtigt. Heute Morgen von ca. 07:30 bis 08:30 Uhr mussten wir tatsächlich auf die Energielieferungen der Kölner RheinEnergie zurückgreifen.

LightLife_Stromspeicher

Unsere 5 kWh-Akkus im Keller konnten nur den Bedarf der kompletten LightLife Köln (inklusive Heizungspumpen, Server, Alarmanlage, Telefonanlage usw…) sowie die beiden Praktikantenwohnungen (1 Pers.-Haushalte) über Nacht mit selbstgemachtem und gespeichertem Bio-Strom versorgen.

Aktuell ist unser smart electric drive schon wieder vollständig „betankt“ und der Akku im Keller ist auch gleich gefüllt. Jetzt fehlen nur noch Menschen, die statt abgedroschener Einwendungen zu äußern, endlich mal selbst denken und handeln. Sonst gibt das mit der Energiewende wirklich keinen…

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