Erhebliche Reduzierung der Betriebskosten durch Erneuerbare Energie und Elektromobilität

Das große Ziel unserer Aktivitäten seit dem Jahr 2013 war es, unsere Medienfassaden und Installationen energetisch selbstversorgend bzw. autark zu planen und zu realisieren.

Die technischen Probleme sind heute gelöst, leider fehlt es hier und dort noch an der nötigen Kundenakzeptanz.
Nach Jahren des experimentierens und testens zeigen sich die Resultate nun zusätzlich in den monatlichen BWAs, bzw. ganz aktuell in unserer Halbjahresbilanz.
Was den täglich benötigten Strom betrifft, produzieren wir, dank eigener Solaranlage auf dem Dach, seit Jahren gut 40% mehr als wir in der Niederlassung Köln benötigen.

Der erste elektrische Smart ist nun seit über fünf Jahren in Betrieb und hat inzwischen 71.000 km bewältigt. Und er tankt natürlich ausschließlich selbstgemachten Biostrom aus der eigenen Ladesäule. Das benzinbetriebene Smart Cabrio wurde im letzten Jahr durch ein E-Bike ersetzt.

Ende Februar diesen Jahres konnten wir nach drei Jahren Wartezeit endlich unser Tesla Model 3 in Betrieb nehmen und unseren peinlichen 1er-BMW in die ewigen Jagdgründe schicken.
Bis auf einen Sharan-Diesel, für den es noch keinen praktikablen elektrischen Ersatz gibt, ist unser Fuhrpark somit zu 75% elektrifiziert.

Nicht nur, dass Elektroautos richtig Fahrfreude verursachen, sie sind auch beinahe wartungsfrei. So hat der E-Smart immer noch die gleichen Bremsbeläge wie vor fünf Jahren, weil man bei E-Autos die Bremsen nur selten benötigt.

Mit Erhalt des Teslas konnten wir nun noch überwiegend auf sämtliche innerdeutschen Flüge verzichten, was natürlich auch für die Distanzen in der Schweiz und in Österreich gilt. Speziell in Österreich ist die Bahn, sowie die Wiener Linien eine brauchbare und bezahlbare Alternative zum PKW. In der Bundesrepublik ist die Deutsche Bahn, sowie der Kölner ÖPNV leider eine finanzielle und zeitliche Zumutung.

Die Kfz-Kosten sollten sich in den nächsten Monaten weiter reduzieren. Bei sechs Jahren Nutzungsdauer des Teslas und bisher jährlichen Ausgaben in Höhe von 3.000 Euro beim BMW, errechnet sich eine Summe von 18.000 Euro allein für eingesparten Diesel-Kraftstoff.

Über den Autor

Sandra Kramp ist die Assistentin von Antonius Quodt und betreut in der LightLife zusätzlich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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