Elektroauto | RWE löst das Reichweitenproblem mit  Innogy Share & Charge via Blockchain

Ein mit Tesla vergleichbares, sowie umfassendes Ladesäulennetz für Elektrofahrzeuge wird es in der Bundesrepublik nicht geben.

Es ist schlicht und einfach kein Geld damit zu verdienen. Nach nun 34.177 bewältigten Kilometern mit unserem überteuerten Smart Electric Drive (23.680,- Euro)  stellt sich zudem die Frage nach dem Bedarf.

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Kurz- oder Langstrecke

Die tägliche Praxis zeigt, dass unser elektrischer Smart nur selten ein Reichweitenproblem hat. Auf die Schnellladefähigkeit für den lächerlichen Aufpreis von 3.060,- Euro haben wir ebenfalls verzichtet.

Zum einen weil diese im Großraum Köln nicht erforderlich ist, zum anderen weil wir den Smart fast ausschließlich mit der eigenen Solaranlage betanken. Diese produziert speziell in den Sommermonaten zwar viel überschüssige Energie, aber eben keine kurzfristigen 20 kWh in 30 Minuten.

Zwischentanken im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf ist zwar ein schöner Gedanke, aber wegen der zahlreichen erforderlichen Ladekarten von diversen Stadtwerken wenig praktikabel.

Ein anderes Bild ergibt sich für die Firmenwagen, welche auf Langstrecken genutzt werden. Erforderlich sind hier zunächst bezahlbare Elektroautos mit einer Mindestreichweite von ca. 300 km. In Kombination mit Schnelladesäulen an den Autobahnraststätten wären dann Ziele wie Berlin und München kein Problem mehr.

E-Autos werden sich rasant durchsetzen, nicht nur weil sie sich nahezu kostenfrei betanken lassen

Nicht unwesentlich neben der Kostenbetrachtung ist der Fahrkomfort im E-Auto. Nach längerer Nutzung eines Elektroautos fühlt sich eine Fahrt im PKW mit historischem Verbrennungsmotor an wie ein Besuch im Deutschen Museum.

Zusätzlich versorgen sich Betriebe und Firmen, in denen die kaufmännische Leitung rechnen kann, längst über die eigene Solaranlage mit elektrischer Energie.

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In der LightLife produzieren wir mit unserer Photovoltaikanlage, sowie dem Energiespeicher jährlich ca. 27% mehr elektrische Energie, als wir inklusive aller Arbeitsplätze und Elektroauto benötigen.

Die direkte Nutzung der erzeugten elektrischen Energie erreicht bei uns Werte zwischen 68 und 77% in den Sommermonaten, bzw. 11 bis 12% in den dunklen Wintermonaten. Im Jahresdurchschnitt erreichen wir Autarkiegrad von stolzen 53,12%.

So erklärt sich etwas, weswegen ALDI, IKEA und LIDL viele Märkte mit Photovoltaikanlagen ausstatten. Die Nutzung von Erneuerbaren Energien rechnet sich so gut, dass diese Anbieter mittels Ladestationen für E-Autos den erzeugten Strom an ihre Kunden verschenken können.

Welches energetische Potential hier noch zu heben ist zeigt ein kurzer Blick auf unser Industriegebiet (Bildquelle: Screenshot Google Maps).

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So wird der Strom für Elektroautos zukünftig immer billiger, bzw. kostenfrei erhältlich sein. Die Menschen werden dort einkaufen und ihre Freizeit verbringen, wo sich nebenbei kostenlos tanken und ggfs. parken lässt.

Neue Geschäftsmodelle für den Handel mit elektrischer Energie

Der Energiekonzern RWE ist der Vergangenheit nicht durch Innovationen im Bereich der alternativen Energien aufgefallen. Mit der zukunftsfähigen Tochter Innogy und dem Konzept „Share & Charge“ entstehen gerade wirklich spannende Konzepte für das Aufladen von Elektroautos.

„Share & Charge“ ist im Wesentlichen  eine private Ladepunktvermittlung. Jeder der mindestens über eine Hausaltsteckdose und einen Parkplatz verfügt, kann diesen gegen Bezahlung E-Autonutzer zur Verfügung stellen. Den Strompreis bestimmt der jeweilige Anbieter selbst, womit sich die eventuellen Installationskosten für eine Ladestation zum Teil refinanzieren lassen.

Derzeit läuft ein für Anbieter und Nutzer kostenfreier Beta-Test, an dem wir natürlich gerne teilnehmen und unsere Ladestation der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

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Für die Zeit nach dem Test sind verschiedene Gebührenmodelle für die Vermittlung der Ladeplätze  angedacht. So erhält Share & Charge 7% des jeweiligen Ladebertages, alternativ eine Pausschalgebühr von 2,50 Euro monatlich, bzw. 25 Euro jährlich.

Eine spannende und vielversprechende Idee: Share & Charge

 

Über den Autor

Antonius Quodt ist der kreative Kopf und Geschäftsführer der LightLife Gesellschaft für audiovisuelle Erlebnisse mbH in Köln, Berlin und Wien.

  • Erhebliche Reduzierung der Betriebskosten durch Erneuerbare Energie und Elektromobilität
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  • 66.666 km sowie die Freude darüber, bereits vor Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben
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  • Kostenfrei Tanken bei der LightLife
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