Der selbstgemachte Solarstrom in der LightLife rechnet sich schneller als vermutet

In den letzten Jahren waren die jährlichen Abrechnungen unseres Energieversorgers RheinEnergie zeitweise mit unangenehmen Überraschungen finanzieller Art verbunden.

Im August 2013 konnten wir dann unsere Photovoltaikanlage und den Energiespeicher in Betrieb nehmen. Seither dokumentieren wir sehr genau die Messdaten und arbeiten intensiv an neuen energetischen Konzepten für Kunst- und Medienfassaden.

Das sich eine Investition in alternative Energien bereits aus Umweltaspekten rechnet, halten wir für unbestritten. Dass sich bei Unternehmen, deren Mitarbeiter die erzeugte elektrische Energie direkt nutzen, Photovoltaik auch finanziell rechnet, konnten wir bisher nur schätzen.

Die aktuelle Jahresabrechnung der Rheinischen Netzgesellschaft zeigt nun aber, dass unsere Vermutungen stimmen. So erhöht sich die monatliche Abschlagszahlung für den eingespeisten Strom leicht um 11,- € auf nun 180,- €.

RNG_Abrechnung_neutral

Schon etwas ärgerlich, dass wir so viel elektrische Energie einspeisen. Die ca. 14 Cent, die wir je eingespeiste kWh erhalten, sind in der Summe betrachtet (netto 2.308,72 € für das Jahr 2014) zwar nicht schlecht, ließen sich aber sinnvoller vermarkten. Mal mit der RheinEnergie sprechen, vielleicht können wir einen unserer Parkplätze zur offiziellen Stromtankstelle umwandeln?

Trotz unseres Elektroautos, mit dem wir bisher etwas mehr als 12.500 km zurücklegen konnten, haben wir im Jahr 2014 deutlich mehr Strom hergestellt als wir nutzen konnten. Unser Jahresbedarf lag bei 17.960 kWh, erzeugt haben wir 24.475 kWh.

Unsere letzte Stromrechnung fiel ganze 70,01% günstiger aus als im Vorjahr. Statt 17.800 kWh bezogen wir nur noch 5.338 kWh von der RheinEnergie.

Stromrechnung_LightLife

Verrechnet man diese Erlöse mit den Herstellungskosten der Photovoltaikanlage (netto 43.308,49 €), ist unsere Anlage nach bereits 7,86 Jahren vollständig bezahlt. Wohlbemerkt bei konstantem Strompreis in den nächsten Jahren. Sollte dieser steigen, geht es wohl noch schneller.

Bei einer geschätzten Anlagen-Lebensdauer von 20 Jahren, haben wir in der LightLife dann noch 12,14 Jahre kostenlosen und sauberen Strom.

Die Solaranlage war definitiv die sinnvollste Investition der letzten Jahre!

Über den Autor

Antonius Quodt ist der kreative Kopf und Geschäftsführer der LightLife Gesellschaft für audiovisuelle Erlebnisse mbH in Köln, Berlin und Wien.

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