Energiewende

Das viel diskutierte Thema der Energiewende spielt in der LightLife eine tragende Rolle. Mit der EEG-Umlage und den aktuell steigenden Strompreisen, ist die Energiewende in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.

Die Deutsche Energiewende erhitzt in der Bundesrepublik sowie zunehmend im angrenzenden europäischen Ausland die Gemüter. Es wird prognostiziert und argumentiert, oft geht es final um finanzielle Vorteile bzw. die damit verbundene Wirtschaftsstärke der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten im Vergleich zu China und USA. In der Tat eine Perspektive die nicht zu ignorieren ist. Auf der anderen Seite kann man den energiepolitischen Standortvorteil weder essen noch atmen. Ähnlich verhält es sich mit dem erzeugten Atomstrom, dessen Abfälle seit Jahrzehnten weltweit nicht entsorgt werden kann. Denkt man diese Problematik etwas kleiner, zum Beispiel in der Größe einer 3-Zimmer-Wohnung, wird schnell ersichtlich welche Schwierigkeiten sich die Menschheit allein mit der Entsorgung geschaffen hat. Man stelle sich vor, der täglich anfallende Hausmüll könnte nicht in eine Tonne geworfen werden, sondern müsste einige Jahrhunderte in einem der drei Zimmer “zwischengelagert” werden. Es ist nur eine Frage der Zeit bis ein Großbildfernseher aus Platzgründen überflüssig erscheint.

Der Anstieg der Erderwärmung, vorwiegend verursacht durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle und Öl, wird nicht einmal von Hans-Werner Sinn bezweifelt, der sich in einem Vortrag mehr als kritisch gegenüber der Energiewende  äußert. Positivere Thesen vertreten Menschen wie Zukunftsforscher Lars Thomsen. In seinem Vortrag zum Thema Elektromobilität erläutert er, anhand praktischer Beispiele, wie zeitlich schnell sich Technologiewandel vollziehen kann.

Was uns betrifft, so sehen wir ebenfalls mehr Möglichkeiten und Chancen als Risiken. Wir forschen und experimentieren, und haben für diesen Zweck das Dach der Kölner LightLife mit einer 29,75 kWp Solaranlage zur Stromerzeugung ausgestattet. Neben der reinen Stromerzeugung sehen wir großes Potential im Bereich der Energieeffizienz und der damit verbundenen Hausautomatisierung (Smart Home). Unsere Kölner Firmenzentrale ist bereits zu einem großen Teil umgerüstet, mit teilweise selbst für uns erstaunlichen Ergebnissen. Darüber hinaus weigern wir uns, sogenannte Energiesparlampen zu nutzen oder zu verkaufen. Unsere Getränke konsumieren wir und unsere Kunden ausnahmslos aus Glasflaschen. Allerdings mussten wir erkennen, dass sich die PET-Behältnisse zwischenzeitlich so etabliert haben, dass der ein oder andere Getränkelieferant schon mal mit abwertenden Blicken unsere Bedürfnisse quittiert. Wir sind überzeugt, dass das breite Themenfeld der erneuerbaren Energien unseren Lebensraum im positiven Sinne ändern wird. Mit der LED-Technik, SMART HOME-Technologien und Elektromobilität stehen wir vor einem gewaltigen technischen und gesellschaftlichem Wandel. Wir werden weiterhin unseren Teil dazu beitragen.

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