Energiespeicher

Strom aus der Sonne einfach speichern

Viele kritische Geister und Gegner der Stromerzeugung über eine Photovoltaikanlage sprechen gerne von „Flatterstrom“ oder gar „Zappelstrom“. Gemeint sind damit die Ertragsschwankungen einer Solaranlage, welche zum Beispiel durch vorbeiziehende Wolken oder Nebel entstehen können. Als Netzbetreiber macht sich Sorgen um die Stabilität der Netzfrequenz, und suggeriert zeitgleich Ängste eines Blackouts gegenüber der breiten Bevölkerung.

Innerhalb der LightLife ist die Situation wie folgt: Wir beginnen morgens, wenn die Sonne aufgeht mit der Arbeit. Am Abend, wenn die Sonne untergeht, verlassen wir die Büros. Wir haben also das Glück den durch die Sonne erzeugten Strom direkt nutzen zu können. Somit entlasten wir tatsächlich das Netz in unserem Industriegebiet. Darüber hinaus verfügen wir über einen 5 kWh Energiespeicher (NEDAP PowerRouter) im Keller.

NEDAP_Batteriespeicher_LightLife

Damit sind nicht nur kurzfristige Beeinträchtigungen durch Wolken kein Problem mehr, dass Gerät versorgt die LightLife noch die ganze Nacht mit elektrischer Energie.

Wenn nach Feierabend niemand mehr im Betrieb ist, gibt es Geräte die nach Strom verlangen. So zum Beispiel der Server, die Alarmanlage nebst Überwachungskameras, Telefonanlage, Kühlschranke usw. Die Versorgung all dieser Geräte lässt sich in der Regel mühelos über den Energiespeicher lösen, der trotz seiner geringen Kapazität von nur 5 kWh morgens nicht einmal leer ist. Natürlich gibt es auch Abende wo wir vor lauter Kreativität nicht schlafen können. Dann ist der Batteriespeicher recht schnell entladen.

Energiespeicher im Normalbetrieb mit Regelmäßiger Be- und Entladung

Energiespeicher im Normalbetrieb mit Regelmäßiger Be- und Entladung

Am 12.03.2014 waren wir am Abend noch Energieintensiv tätig...

Am 12.03.2014 waren wir am Abend noch energieintensiv tätig…

Diesen Umstand betrachten wir aber als temporäres Problem. Wir gehen davon aus, dass die Energiewende eigentlich schon gelaufen ist. Es mangelt nur noch an Batterien mit höherer Energiedichte.

Sobald das Problem gelöst ist, was gemäß unserer Einschätzung nicht lange dauert, fahren wir mit einem Smart Electric Drive oder einem BMW i3 mit einer einzigen Aufladung gute 1.000 km. Und mal sehen, ob man den PowerServer nicht auch mit unserem Smart Electric koppeln kann, wenn wir diesen mal nicht benötigen. Dann können wir auch am Abend länger über neuen Ideen brüten ohne die Rheinenergie in Anspruch nehmen zu müssen. Hier die Funktion des PowerRouters noch einmal als Video. Mit freundlicher Genehmigung von Frau Lianne Ilsink der Firma Nedap.

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